Die Geschichte von der kleinen Brettstein-Almhütte

zum 4 Sterne Superior Hotel Schneider

 



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Im Jahr 1079 wird das Hintergottschallgut (dem Hotel zugehöriger Bauernhof in Radstadt) im Urbar-Abgabenverzeichnis – Vorläufer des heutigen Grundbuches – des Stiftes St. Peter zu Salzburg als eigenständiges Bauerngut erwähnt. Im 17. Jahrhundert kommt es aufgrund von Naturkatastrophen, dem 30-jährigen Krieg und starkem Bevölkerungswachstum in den Alpenregionen zu Hungersnöten. Die Bauern sehen sich gezwungen, in höhere alpine Regionen auszuweichen und die ersten Almflächen am Radstädter Tauern werden in Besitz genommen.

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1651 kommt die Brettsteinalm in den Besitz des Hintergottschallguts. Seit diesem Jahr verbringen bis heute unsere Milchkühe und das Jungvieh die Sommermonate auf der Alm. Es werden durch Schwendung und Brandrodung Almweiden geschaffen und eine Almhütte mit Stall gebaut. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts werden die Almen nur im Sommer rein landwirtschaftlich und jagdlich genutzt. Um die Jahrhundertwende kommen die ersten Schifahrer, bzw. Tourengeher auf den Tauern und die Almhütte wird aus diesem Grund auch im Winter genutzt.

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1912 – 1934 wird die Brettsteinalmhütte über die Wintermonate an einen tschechischen Alpenvereinsclub vermietet.

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1934 – 1945 wurde die Almhütte an verschiedene wintersportbegeisterte Gruppen vermietet.





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1945 Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wird die Brettsteinhütte im Winter vom amerikanischen Oberbefehlshaber der Besatzungstruppen in Salzburg für sich und seine Familie, sowie für hochrangige Offiziersfamilien zum Wintersport genutzt.

Rosina Schneider (Mutter von Jakob Schneider) als Sennerin auf der hofeigenen Brettsteinalm.

 

1949 Die Hütte wird wieder an zivile Wintersportler vermietet.

1954 findet die Hochzeit von Rosina Laubichler und Jakob Schneider statt.

1955 werden Tochter Roswitha, 1956 Tochter Johanna und 1961 Sohn Jakob geboren.

1967 wird die Brettsteinalm von Jakob und Rosina Schneider neu erbaut. Es entstehen 11 Zimmer, ein neuer Gastraum, eine Küche, eine kleine Wohnung sowie der Almstall für die Kühe. Ab diesem Zeitpunkt wird für die Gäste Halbpension angeboten.




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1974 erfolgt der erste Zubau. Es stehen nun 17 Zimmer und eine kleine Sauna zur Verfügung. Der Name “Pension Brettsteinalm” wird zu “Pension Schneider” geändert. Ab diesem Zeitpunkt wird der Betrieb von Tochter Roswitha mit großer Umsichtigkeit geführt.




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1978 beendet Sohn Jakob seine Ausbildung an der Tourismusschule Klessheim.

1981 wird der landwirtschaftliche Teil von der Pension Schneider getrennt. Der Almstall mit neuer Almhütte wird im Bereich der Bergstation Kirchbühellift neu errichtet und befindet sich bis heute an dieser Stelle. Aus dem alten Almstall der „Pension Schneider“ entsteht eine neue Wohnung und Lagerräume.

Ab 1984 führte Jakob die Pension Schneider gemeinsam mit seiner Schwester Roswitha.

1985 erfolgt ein weiterer Zubau. Aus der „Pension Schneider“ wird die 3 Sterne Hotel Pension Schneider mit 26 Zimmern und 3 Ferienwohnungen. Im gleichen Jahr errichtet Roswitha gemeinsam mit Ihrem Mann Josef Storch auf elterlichem Grund die Frühstückspension „Landhaus Panorama“, direkt vor dem Hotel Schneider.




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1988 geben sich Jakob und Maria Schneider das Jawort.

1989 Jakob Schneider sen. verstirbt mit 69 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit. Leider konnte er die positive Weiterentwicklung des Hotels nicht mehr erleben. Doch sein Pioniergeist und seine Visionen leben weiter. Jeder der ihn kannte, wird ihn immer in guter Erinnerung behalten.

1990 Tochter Lisa Maria wird geboren.

1992 Es gibt wieder Erfreuliches, Tochter Andrea Teresa erblickt das Licht der Welt. Im gleichen Jahr erfolgt ein weiterer Zu- und Umbau des Hotels. Es entstehen 9 neue „Romantikzimmer“ sowie ein kleiner Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Solarium und Ruheraum.

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1993 Durch das schöne Ambiente unseres Hotels wird uns von der Wirtschaftskammer der 4. Stern verliehen.

1996 Sohn Jakob Josef macht das Familienglück perfekt. Im selben Jahr entsteht die Tiefgarage, welche direkt mit dem Hotel verbunden ist.

1997 wird die Après Ski-Bar „Der Turm“ auf das Einfahrtsgebäude der Tiefgarage gebaut.

2002 Das benachbarte „Haus Isabella“ wird gekauft und als Mitarbeiterhaus adaptiert.

2003 Beginn der größten Erweiterung unseres Hotels. Der Rohbau für die „Residenz Schneider“ wird errichtet.





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2004 Luxus hält Einzug, es entstehen ein neuer Eingangsbereich mit großzügiger Lobby, Bibliothek, Tagesbar mit Kamin, neue Gasträume, eine 750 m² große Wellnessresidenz mit Hallenbad, Whirlpool, verschiedenen Saunen, Dampfbäder, Ruheräume, Massage- und Kosmetikräume, 30 neue Zimmer und Suiten, ein Weinkeller sowie 27 zusätzliche Tiefgaragenplätze. Weiters wurde auf Initiative von Jakob Schneider das Biomasseheizwerk errichtet, welches mittlerweile 90 % aller Betriebe in Obertauern versorgt.


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2005 Kauf der Achenrainhütte. Diese wurde 1929 von der Familie Baron Erich von Lichtenthurn als Jagdhütte errichtet und befindet sich mitten in unserer Brettsteinalpe. 1958 wurde der erste Gamsleitenlift gebaut. Ab diesem Zeitpunkt wurde sie als Schihütte genutzt. Man kann die Achenrainhütte als älteste und vielleicht auch als kleinste Schihütte Österreichs bezeichnen. Es wurden an der Hütte im Laufe der Jahrzehnte nur behutsame Veränderungen vorgenommen. Der Urzustand wurde belassen um die Gemütlichkeit der Hütte nicht zu verlieren. Die Achenrainhütte ist an unseren ehemaligen Mitarbeiter Herrn Herwig Fleißner verpachtet.

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2008 Das Mitarbeiterhaus ist in die Jahre gekommen und wird neu gebaut. Es entsteht ein neues Mitarbeiterhaus mit 24 Einzel- und Doppelzimmer mit modernen Bädern, kleinen Kochnischen mit Kühlschrank, Mikrowelle und 2-Platten-Herd. Weiters befindet sich im Haus ein Lift, eine Waschlounge und eine eigene Tiefgarage mit 25 Stellplätzen.

Unser Betrieb erhält die Auszeichnung „Best for People“. Diese zeichnet Betriebe aus, die sich besonders für geregelte Arbeitszeit, Unterbringung, Weiterbildung, Entlohnung und soziale Kompetenz ihrer Mitarbeiter einsetzen.

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2009 Das Stammhaus wird renoviert und modernisiert und erstrahlt in neuem Glanz. Es werden alle Zimmer und Suiten mit heimischem Zirbenholz eingerichtet und neue moderne Bäder gebaut. Ein Teil der Restaurants wird ebenfalls modernisiert und eine Raucherlounge, großzügige Kühlanlagen, Lagerräume, eine Anlieferungsgarage mit Mülltrennung sowie eine moderne Indoorwäscherei entstehen.

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2010 Wir sind sehr stolz, unser Hotel wird von der Wirtschaftskammer als 4 Sterne Superior Betrieb eingestuft.

2011 Auszeichnung zum Top Hotel von HolidayCheck, dem größten Hotelbewertungsportal.

2012 Kauf des “Winterstützpunkt” Gebäudes in der Römerstraße. Dort wo sich früher eine Garage für den Winterdienst befand, der für die Straßenräumung zwischen Mauterndorf und Untertauern zuständig war, wird heute ein Teil unserer Mitarbeiter untergebracht. Das Erdgeschoß ist an unseren Partner Intersport Frühstückl vermietet.

2012 und 2013 Erhalt der ehrenvollen Lilienauszeichnung von Relaxguide für sehr gute Leistungen und wir werden mit dem HolidayCheck Award zum beliebtesten Wintersporthotels Österreichs ausgezeichnet, zählen damit zu den 99 beliebtesten Hotels weltweit.

2014 Ein Teil der Mitarbeiterzimmer im Stützpunkt wird renoviert und Dank sehr guter Bewertungen auf TripAdvisor werden wir mit dem Travellers Choice 2014 ausgezeichnet. Weitere Lilienauszeichnung von Relaxguide.

2015 nochmaliger Verleih des HolidayCheck Awards zum beliebtesten Winterporthotels Österreichs und neuerliche Lilienauszeichnung von Relaxguide mit einer Lilie. Auszeichnung “Travellers Choice” von TripAdvisor – Wir zählen damit zu den Top 25 Luxushotels in Österreich.

2016 und 2018 Auszeichnung “Travellers Choice” von TripAdvisor – Wir zählen somit zu den Top 25 Familienhotels in Österreich.

Auch 2017, 2018 und 2019 werden wir mit dem HolidayCheck Award ausgezeichnet – wir freuen uns sehr über die vielen guten Bewertungen unserer Gäste.

2019 Unsere Küche und Patisserie wird erweitert und es entsteht ein neuer Mitarbeiteressraum.

2020 erhalten wir den Hogast Job Arbeitgeber-Award in Gold aufgrund einer überaus positiv bewerteten Mitarbeiterbefragung unseres Teams. Wir sind sehr stolz!

 

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Wenn wir über unsere langjährige Geschichte nachdenken, freuen wir uns über die hervorragende Entwicklung unseres

Hotels. Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die diese Geschichte mitgestaltet haben, und hoffen

auf weitere erfolgreiche Jahre. Bei unseren vielen Stammgästen bedanken wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen

und so ist es weiterhin unser Bestreben, das Hotel Schneider stets im Licht der Zeit erstrahlen zu lassen, damit Sie Ihre

schönste Zeit im Jahr auch weiterhin bei uns genießen können.

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